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Autor: Hubertus Kohle

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Museen digital

Ich beschäftige mich jetzt schon eine Weile mit der Anwendung digitaler Medien im Museumskontext und werde das angekündigte Buch ganz bestimmt im nächsten Jahr herausbringen (Arbeitstitel: Museen digital. Wie eine Gedächtnisinstitution den Anschluss an die Zukunft sucht). Einen wichtigen Part wird darin das New Yorker #Metropolitan Museum übernehmen. Dort hat man zwar vor ein paar Monaten den Direktor rausgeworfen, aber seine Errungenschaften im Digitalen bleiben in jedem Fall ein Meilenstein,... //weiterlesen
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Kunstgeschichte und Digital Humanities

Die sogenannten Digital Humanities sind an deutschen Universitäten weithin am Sprachparadigma orientiert. Das hat vor allem historische Gründe. Ausnahmen bilden die Unis in Köln und Passau, wo Historiker in dem Feld agieren und stärker auch Objekte adressieren. Aber auch die Kunstgeschichte holt auf: In einem Verbund der Unis Erlangen, Regensburg und München wird im Rahmen des  Campus-Netzwerk für Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften zwar auch viel in Richtung Sprache und Medien gedacht... //weiterlesen
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Getty und die Crowd

Laien können sich auf vielen Feldern an der Wissensproduktion im Internet beteiligen. Die Suche nach entsprechenden Angeboten  gestaltet sich inzwischen einfach, da sich auch für solche crowdsourcing-Projekte Vermittlungsseiten etabliert haben. Im deutschen Bereich wäre hier zum Beispiel "Bürger schaffen Wissen" zu nennen, wo man unter Dutzenden von Angeboten aus allen möglichen Dispziplinen von Natur- und Geisteswissenschaften wählen kann. Ähnliches gilt für zooniverse, das einige der... //weiterlesen
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George Kubler: Ein Vorläufer der Digital Humanities

, In seinem1962 erschienenen „Shape of time. Remarks on the history of things“ hat George Kubler eine Kunstgeschichte beschrieben, die sich vor allem von der damals gültigen Ikonologie unterschied. Gegenüber deren Indienstnahme der Kunst für die allgemeine Geistesgeschichte postulierte er ihre autonome, oder doch mindestens einer formalen Eigenlogik gehorchende Entwicklung. Zu Beginn des (4.) Kapitels über „Some kinds of duration“ formuliert er: „The modern professional humanist is an academic... //weiterlesen
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Die Weisheit der Masse

Für einen Vortrag aus Anlass eines kleinen Menzel-Kolloquiums in Berlin habe ich unseren Informatik-Mitarbeiter Linus Kohl gebeten (vielen Dank dafür!), mir eine taggestützte Ähnlichkeitsanalyse von Künstlern um Menzel zu machen. Das heißt, dass die Ähnlichkeit von Werken im Verhältnis zu Menzel rein auf der Basis des crowdgenerierten Annotationen in artigo durchgeführt gemessen wird. Folgendes kam dabei heraus:   Auffällig dabei: Mit der einen Ausnahme "Dürer" (die ich mir an der Stelle auch... //weiterlesen