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Autor: Hubertus Kohle

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Repositorien: vom Datencontainer zum Diskursraum

Vortrag gehalten am 17.11.2017 anlässlich der Vergabe eines Projektes zur Einrichtung eines medienwissenschaftlichen Repositoriums an die Medienwissenschaft in Marburg Abstract: Digitale Repositorien für wissenschaftliche Texte aus einem bestimmten Fach entstehen immer mehr. Sie fördern die Sichtbarkeit und lassen sich auf dem "grünen Weg" auch für schon einmal gedruckte Arbeiten verwenden. Die These hier: Ein solches Repositorium ist nur Ausgangspunkt. Es könnte und müsste weiterentwickelt... //weiterlesen
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Mal wieder die Urheberrechte ...

Vor ein paar Wochen fand in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen eine Tagung zum Thema "Museen im digitalen Raum" statt. Unter anderem gab es da eine Podiumsdiskussion zu dem immerwährenden Thema "Kunst und Copyright". Wer sich erwartet hatte, dass Unklarheit durch Klarheit ersetzt wird, sah sich getäuscht. Der Gegenstand ist so kompliziert, dass auch Juristen nicht unbedingt den Durchblick zu haben scheinen. Widerwillig gebe ich zu, dass bei dieser Podiumsdiskussion am souveränsten... //weiterlesen
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DFG-Schwerpunktprogramm-Antrag "Das digitale Bild"

Vor zwei Wochen haben wir (das sind fünf Informatiker und Kunsthistoriker/innen aus ganz Deutschland) den Antrag auf Einrichtung eines Schwerpunktprogrammes "Das digitale Bild" bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingereicht. Schwerpunktprogramm heißt, dass im Erfolgsfall die DFG einen bestimmten Geldbetrag reserviert, der in den folgenden Jahren ausschließlich für entsprechende Projekte ausgegeben wird, die aber auf ganz normalem Weg beantragt werden müssen. Es geht dabei - den Vorgaben... //weiterlesen
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Museen digital

Ich beschäftige mich jetzt schon eine Weile mit der Anwendung digitaler Medien im Museumskontext und werde das angekündigte Buch ganz bestimmt im nächsten Jahr herausbringen (Arbeitstitel: Museen digital. Wie eine Gedächtnisinstitution den Anschluss an die Zukunft sucht). Einen wichtigen Part wird darin das New Yorker #Metropolitan Museum übernehmen. Dort hat man zwar vor ein paar Monaten den Direktor rausgeworfen, aber seine Errungenschaften im Digitalen bleiben in jedem Fall ein Meilenstein,... //weiterlesen
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Kunstgeschichte und Digital Humanities

Die sogenannten Digital Humanities sind an deutschen Universitäten weithin am Sprachparadigma orientiert. Das hat vor allem historische Gründe. Ausnahmen bilden die Unis in Köln und Passau, wo Historiker in dem Feld agieren und stärker auch Objekte adressieren. Aber auch die Kunstgeschichte holt auf: In einem Verbund der Unis Erlangen, Regensburg und München wird im Rahmen des  Campus-Netzwerk für Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften zwar auch viel in Richtung Sprache und Medien gedacht... //weiterlesen
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Getty und die Crowd

Laien können sich auf vielen Feldern an der Wissensproduktion im Internet beteiligen. Die Suche nach entsprechenden Angeboten  gestaltet sich inzwischen einfach, da sich auch für solche crowdsourcing-Projekte Vermittlungsseiten etabliert haben. Im deutschen Bereich wäre hier zum Beispiel "Bürger schaffen Wissen" zu nennen, wo man unter Dutzenden von Angeboten aus allen möglichen Dispziplinen von Natur- und Geisteswissenschaften wählen kann. Ähnliches gilt für zooniverse, das einige der... //weiterlesen