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Willkommen im Museum Luh!

Museum - Wohnraum - Galerie - Künstleratelier - Werkstatt 

Besuchen Sie den in Kassel ansässigen Künstler Wolfgang Luh an dem Ort, an dem er lebt und arbeitet, dessen Existenz - weil angemietet - temporär ist! Im Rahmen einer Kooperation mit dem ebenso in Kassel lebenden Filmemacher Stephan Haberzettl ist  ein virtuelles begehbares 3D-Modell des real existierenden Museum Luh entstanden.

Der Rundgang durch das Museum beginnt an der Eingangstür der Mietwohnung. Einzigartige Höhepunkte der sechs Räume des Museum Luh sind der Küchenraum des Museums, der die Installation „VOLLVERSAMMLUNG“ beherbergt. Mit ca. 2630 Kasperletheater-Puppenköpfen aus Gummi, Zelluloid und Kunststoff, und 17 Kasperletheatern gehört diese zur größten Sammlung ihrer Art. Der Bad/WC-Raum, der sogenannte „INTIMBEREICH“, ist eine ständig weiter nach innen wachsende Installation verschiedenster gesammelter Objekte. 

Zusätzliche Informationspunkte in jedem Raum sorgen für eine Kontextualisierung dieses außergewöhnlichen Museums und seiner Sammlungen. Weiterführende Interviews mit dem Künstler, Presseberichte und Projektbeschreibungen können an den jeweiligen Punkten abgerufen werden. Diese im Laufe der Zeit von 1978 bis heute entstandenen Dokumentationen bieten viele interessante Hintergrundinformationen zur Entwicklungsgeschichte des Museum Luh. Hier geht es zum virtuellen Museumsbesuch!

Biographisches:

Wolfgang Luh wurde 1955 in Büdingen (Hessen) geboren. Er studierte Kunst und Germanistik sowie Freie Kunst zwischen 1976 und 1982. 1982 machte er seinen Abschluß als Diplom-Designer und 1984 im Bereich Freie Kunst. Seit 1985 ist er freischaffender Künstler. Seit  April 1984 lädt er jeden Montag zum Kasseler Herrenabend in sein Atelier - später in das Museum Luh - ein. Zu den Aktivitäten von Wolfgang Luh gehört die Herausgabe der Künstler-Zeitschrift ZEITSCHRIFT FÜR TIEGEL UND TUMULT, das Sammeln von Kasperletheater-Puppenköpfen aus Europa und ganz Amerika, die die Dauerinstallation VOLLVERSAMMLUNG bilden. Er vertritt Deutschland als kultureller Botschafter im Auftrag der deutschen Bundesregierung sowie des Hessischen Ministerpräsidenten, ist kuratorisch tätig und Initiator der SLOW-ART-Bewegung. Ausführliche Informationen findet man auf der Webseite des Museum LUH

Quelle: Pressemitteilung des Museum LUH - Das Projekt wurde unterstützt von:  der Stadt Kassel, der Messe Kassel, Kletterkogel Kassel, Clipmedia Kassel, Koch KG Kassel, Kulturnetz Kassel, Erster Kasseler Herrenabend, RTL Hessen GmbH.
 

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