Kommentare dahblog.arthistoricum.net http://dahblog.slub-dresden.de/comments/feed/ Die Kommentare zum DAH-Blog von arthistoricum.net de-DE Sun, 09 May 2021 00:14:39 +0200 Sun, 09 May 2021 00:14:39 +0200 TYPO3 EXT:news comment-6267 Fri, 09 Oct 2020 10:01:47 +0200 Waltraud von Pippich re: https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=07&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=10&tx_news_pi1%5Bnews%5D=11078&tx_news_pi1%5Byear%5D=2020&cHash=4beec5a3689655df0be2edaeda0aa193#comment6267 Nein, hier ist der Knowledge Graph der sich im Aufbau befindenden Nationalen Forschungsdateninfrastruktur gemeint. Beitrag dazu folgt hier im Blog. Nein, hier ist der Knowledge Graph der sich im Aufbau befindenden Nationalen Forschungsdateninfrastruktur gemeint. Beitrag dazu folgt hier im Blog.

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comment-6266 Fri, 09 Oct 2020 09:42:39 +0200 egal Google? https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=07&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=10&tx_news_pi1%5Bnews%5D=11078&tx_news_pi1%5Byear%5D=2020&cHash=4beec5a3689655df0be2edaeda0aa193#comment6266 Ist hier der Knowledge Graph von Google gemeint oder etwas Anderes? Ist hier der Knowledge Graph von Google gemeint oder etwas Anderes?

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comment-6265 Wed, 07 Oct 2020 20:01:13 +0200 Katharina Vukadin Kommentar von Katharina Vukadin zu "3 Fragen an ... Harald Sack" https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=07&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=10&tx_news_pi1%5Bnews%5D=11078&tx_news_pi1%5Byear%5D=2020&cHash=4beec5a3689655df0be2edaeda0aa193#comment6265 Danke für die Literaturhinweise! Das werde ich mir mal anschauen! Danke für die Literaturhinweise! Das werde ich mir mal anschauen!

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comment-6252 Sat, 27 Jun 2020 12:40:52 +0200 Waltraud von Pippich re: https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=26&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=06&tx_news_pi1%5Bnews%5D=10465&tx_news_pi1%5Byear%5D=2020&cHash=e99373035fa26294027d10a5eb91d66c#comment6252 Das Ganze läuft doch gerade erst an, die geförderten Konsortien haben den Förderbescheid erst gestern erhalten. Die Seite zu den "task areas" aber bietet eine Vorschau https://nfdi4culture.de/#focus. Das Ganze läuft doch gerade erst an, die geförderten Konsortien haben den Förderbescheid erst gestern erhalten. Die Seite zu den "task areas" aber bietet eine Vorschau nfdi4culture.de.

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comment-6251 Sat, 27 Jun 2020 11:57:10 +0200 Katharina Vukadin Projekte https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=26&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=06&tx_news_pi1%5Bnews%5D=10465&tx_news_pi1%5Byear%5D=2020&cHash=e99373035fa26294027d10a5eb91d66c#comment6251 Liebe Waltraud, Danke noch einmal für deine übersichtliche Zusammenfassung! Weißt du, ob es schon irgendein praktisches Beispiel online gibt, damit man mal in das Ganze "reinschauen" kann. Theoretisch klingt das alles sehr gut aber ich würde gerne wissen, wie das dann on the job aussieht. Ich hoffe sehr, dass hier eine langlebige übergreifende Infrastruktur aufgebaut werden kann und dann nicht der Förderungsende-Tod eintritt! LG Katharina Liebe Waltraud,

Danke noch einmal für deine übersichtliche Zusammenfassung! Weißt du, ob es schon irgendein praktisches Beispiel online gibt, damit man mal in das Ganze "reinschauen" kann. Theoretisch klingt das alles sehr gut aber ich würde gerne wissen, wie das dann on the job aussieht. Ich hoffe sehr, dass hier eine langlebige übergreifende Infrastruktur aufgebaut werden kann und dann nicht der Förderungsende-Tod eintritt!

LG Katharina

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comment-6209 Mon, 16 Mar 2020 22:17:25 +0100 Waltraud von Pippich Aktualisierung https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=16&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=03&tx_news_pi1%5Bnews%5D=9700&tx_news_pi1%5Byear%5D=2020&cHash=78699b21d6368c605edbf7f713694b52#comment6209 Die im vorletzten Absatz genannte Petition hat derzeit weit über 201.000 Unterstützende. Die im vorletzten Absatz genannte Petition hat derzeit weit über 201.000 Unterstützende.

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comment-5941 Fri, 28 Sep 2018 08:40:32 +0200 Hubertus Kohle Open Access - eine existenzielle Frage https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=21&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=09&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4917&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=338d4631409e2f35a52a4f52580b8df6#comment5941 Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Ich bin sehr stolz darauf, einem Verband anzugehören, der sich in dieser Intensität einem Thema widmet, von dem ich denke, dass es in Zukunft ein zentrales für die Wissenschaft der Kunstgeschichte sein wird. Besonders eindrücklich scheinen mir die Bemerkungen unter 2). Es ist nicht so, dass wir uns beruhigt zurücklehnen können und vermuten, dass die schwierige urheberrechtliche Lage in einer Objektwissenschaft wie der Kunstgeschichte dazu führen wird, dass man uns in Ruhe weiter wie bisher publizieren lässt. Schon alleine, weil unser Fach viel zu klein ist. Statt dessen könnte es passieren, dass wir dann überhaupt nicht mehr berücksichtigt werden. Auch nach Inkrafttreten von Plan S bleiben natürlich noch genügend Alternativen. Ich wette aber, dass der Zug in Richtung open access immer entschiedener abgehen wird. Das hieße in der Konsequenz, dass ein ganzes Fach absterben oder sich nur noch in den Nischen der Liebhaberei tummeln würde. Dass sich die DFG dem Plan S nicht anschließt, ist verständlich, aber wir werden sehen, wann sich das ändert. Dass deren Präsident im Bericht der SZ mit einer Bemerkung zitiert wird, die ausgerechnet die Kunstwissenschaften in den Mittelpunkt rückt, welche mit den beschriebenen schwierigen Bedingungen der objektwissenschaftlichen Publizistik zu tun hat, kommt mir trotzdem recht eigentümlich vor. Angesichts der relativen Randständigkeit unserer Fächer sieht mir das ein wenig so aus, als würden wir hier vorgeschoben, um auch die geisteswissenschaftlichen Großfächer aus den Literaturwissenschaften vor den neuen Anforderungen zu schützen, bei denen die urheberrechtliche Situation sich ja entschieden einfacher darstellt. Entgegen der offiziellen Rhetorik nämlich ist es doch so, dass die Vorbehalte gegenüber open access in den Geisteswissenschaften allgemein immer noch sehr verbreitet, ich würde sogar sagen, deutlich überwiegend sind. Aus meinen eigenen Erfahrungen drängt sich mir der Eindruck auf, dass auch in der Kunstgeschichte – unabhängig von der urheberrechtlichen Problematik und entgegen dem, was in der Einführung zu dem hier kommentierten Kommentar suggeriert wird – die Bereitschaft zur Publikation im open access bescheiden, wenn nicht minimal ist. Der Königsweg zur Lösung der überaus komplizierten Lage in Hinblick auf die objektwissenschaftliche Publizistik ist von Wolfgang Ullrich auf der vor kurzem am Marta in Herford organisierten Konferenz „Wem gehören die Bilder“ aufgezeigt worden. (veröffentlicht in: https://www.perlentaucher.de/essay/gegen-die-instrumentalisierung-des-urheberrechts.html) Er besteht in einer Stärkung des Zitatrechtes und seiner Befreiung aus den engen Schranken, die von den Gerichten definiert wurden. Vor allem muss auch gesichert sein, dass ein Rechts-Anspruch darauf besteht, von den besitzenden Institutionen eine Abbildung des zu zitierenden Werkes zur Verfügung gestellt zu bekommen. Das dürfte immerhin bei öffentlichen Institutionen (in Deutschland) kein Ding der Unmöglichkeit sein. Ich würde mich freuen, wenn der Verband hier – eventuell mit anderen interessierten und betroffenen Organisationen – initiativ werden könnte. Dabei ist mir völlig klar, dass die Bretter dick sind, die man an dieser Stelle bohren muss. Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Ich bin sehr stolz darauf, einem Verband anzugehören, der sich in dieser Intensität einem Thema widmet, von dem ich denke, dass es in Zukunft ein zentrales für die Wissenschaft der Kunstgeschichte sein wird.

 

Besonders eindrücklich scheinen mir die Bemerkungen unter 2). Es ist nicht so, dass wir uns beruhigt zurücklehnen können und vermuten, dass die schwierige urheberrechtliche Lage in einer Objektwissenschaft wie der Kunstgeschichte dazu führen wird, dass man uns in Ruhe weiter wie bisher publizieren lässt. Schon alleine, weil unser Fach viel zu klein ist. Statt dessen könnte es passieren, dass wir dann überhaupt nicht mehr berücksichtigt werden. Auch nach Inkrafttreten von Plan S bleiben natürlich noch genügend Alternativen. Ich wette aber, dass der Zug in Richtung open access immer entschiedener abgehen wird. Das hieße in der Konsequenz, dass ein ganzes Fach absterben oder sich nur noch in den Nischen der Liebhaberei tummeln würde.

 

Dass sich die DFG dem Plan S nicht anschließt, ist verständlich, aber wir werden sehen, wann sich das ändert. Dass deren Präsident im Bericht der SZ mit einer Bemerkung zitiert wird, die ausgerechnet die Kunstwissenschaften in den Mittelpunkt rückt, welche mit den beschriebenen schwierigen Bedingungen der objektwissenschaftlichen Publizistik zu tun hat, kommt mir trotzdem recht eigentümlich vor. Angesichts der relativen Randständigkeit unserer Fächer sieht mir das ein wenig so aus, als würden wir hier vorgeschoben, um auch die geisteswissenschaftlichen Großfächer aus den Literaturwissenschaften vor den neuen Anforderungen zu schützen, bei denen die urheberrechtliche Situation sich ja entschieden einfacher darstellt. Entgegen der offiziellen Rhetorik nämlich ist es doch so, dass die Vorbehalte gegenüber open access in den Geisteswissenschaften allgemein immer noch sehr verbreitet, ich würde sogar sagen, deutlich überwiegend sind. Aus meinen eigenen Erfahrungen drängt sich mir der Eindruck auf, dass auch in der Kunstgeschichte – unabhängig von der urheberrechtlichen Problematik und entgegen dem, was in der Einführung zu dem hier kommentierten Kommentar suggeriert wird – die Bereitschaft zur Publikation im open access bescheiden, wenn nicht minimal ist.

 

Der Königsweg zur Lösung der überaus komplizierten Lage in Hinblick auf die objektwissenschaftliche Publizistik ist von Wolfgang Ullrich auf der vor kurzem am Marta in Herford organisierten Konferenz „Wem gehören die Bilder“ aufgezeigt worden. (veröffentlicht in: www.perlentaucher.de/essay/gegen-die-instrumentalisierung-des-urheberrechts.html) Er besteht in einer Stärkung des Zitatrechtes und seiner Befreiung aus den engen Schranken, die von den Gerichten definiert wurden. Vor allem muss auch gesichert sein, dass ein Rechts-Anspruch darauf besteht, von den besitzenden Institutionen eine Abbildung des zu zitierenden Werkes zur Verfügung gestellt zu bekommen. Das dürfte immerhin bei öffentlichen Institutionen (in Deutschland) kein Ding der Unmöglichkeit sein. Ich würde mich freuen, wenn der Verband hier – eventuell mit anderen interessierten und betroffenen Organisationen – initiativ werden könnte. Dabei ist mir völlig klar, dass die Bretter dick sind, die man an dieser Stelle bohren muss.

 

 

 

 

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comment-5940 Thu, 27 Sep 2018 16:51:10 +0200 Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V. Stellungnahme des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V. zur Open-Access-Strategie der cOAlition S (sog. Plan S vom 4. September 2018) https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=21&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=09&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4917&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=338d4631409e2f35a52a4f52580b8df6#comment5940 Siehe: https://kunsthistoriker.org/stellungnahme_coalition_s.html Siehe:

kunsthistoriker.org/stellungnahme_coalition_s.html

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comment-5938 Mon, 24 Sep 2018 16:23:27 +0200 Grischka Petri Augleich von Open Access und Bildrechten Dritter durch Lizenzdifferenzierung https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=21&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=09&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4917&tx_news_pi1%5Byear%5D=2018&cHash=338d4631409e2f35a52a4f52580b8df6#comment5938 Die objektorientierten Kulturwissenschaften (u.a. Kunstgeschichte und die Archäologien) sind von der Möglichkeit abhängig, ihre Untersuchungsgegenstände auch abbilden zu können. An diesen Abbildungen bestehen oft Rechte, vor allem Urheberrechte. Grundsätzlich gelten zwar Ausnahmen wie das Zitatrecht auch für Open-Access-Publikationen, aber für Bildmaterial, das bezahlt und lizenziert werden soll, wachsen die Schwierigkeiten wie von Johannes Grave beschrieben. Genausowenig, wie Rechteinhaber durch eine zwingende Open-Access-Publikation ihrer Rechte verlustig gehen sollten (oder dürfen), dürfen diese Rechte aber Open-Access-Publikationen unmöglich machen. Dies würde die Wissenschaftsfreiheit über Gebühr (Wortwitz beabsichtigt) strapazieren. Es gibt hier mindestens zwei Ansätze eines Ausgleichs. Der eine Ansatz besteht in Bereichsausnahmen der Verpflichtung für Open Access in den Disziplinen, in denen die Abhängigkeit von rechtebehaftetem Bildmaterial besonders groß ist. Das führt allerdings langfristig zu einer schwindenden Präsenz dieser Fächer. Immerhin hilft es etwas, wenn diese Schwierigkeiten von offizieller Seite anerkannt werden, um nicht dauerhaft gegen zwei Seiten argumentieren zu müssen. Hier sind nicht zuletzt die Fachverbände gefordert, sich politisches Gehör zu verschaffen. Die Probleme sind übrigens anderswo genau dieselben: https://forarthistory.org.uk/latest-news/open-access-oa-forum-september-2018/ Der andere Ansatz ist kleinteilig und insofern aufwendig, kann aber die verschiedenen Rechtspositionen und Interessen zu einem Ausgleich bringen. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Open Access nicht gleich Open Distribution oder Open Use heißen muss. Auch bei einer freien Veröffentlichung muss ich das Bildmaterial nicht zur Nachnutzung freigeben. Zumindest kann ich hier zwischen dem Text und den Bildern unterscheiden: Während der öffentlich geförderte Text vollständig frei gegeben sein kann, muss dies für die verwendeten Bilder nicht gelten. Darf es im Einzelfall auch nicht, weil niemand gezwungen werden kann, seine Rechte aufzugeben (denn dann sind es ja keine Rechte mehr). Unter jeder Abbildung muss dann die jeweilige Lizenz stehen: Alle Rechte vorbehalten, © 2018 VG BildKunst, CC-BY-NC 4.0, Gemeinfreiheit, … was auch immer. Dadurch ist sichergestellt, dass es immerhin *eine* frei zugängliche Publikation gibt, und die Einschränkungen für das Bildmaterial bestätigen in jedem Einzelfall die Rechte der Inhaber. Das ist für gedruckte Bücher letztlich nicht anders: Bloß, weil der Picasso im Buch in meinem Regal abgedruckt ist und ich das Buch gekauft habe, darf ich noch lange nicht Reproduktionen daraus unter die Leute bringen. Es steht nur nicht dran, weil der technische Aufwand höher ist. Online ist dieser Aufwand nicht gegeben, deshalb sollte man es dran schreiben. An der zu leistenden Überzeugungsabeit im Einzelfall und im Kollektiv ändert das freilich nichts. Aber es gibt immerhin eine Passage zwischen den Eisbergen "Open-Access-Verpflichtung" und "Bildrechte Dritter". Die objektorientierten Kulturwissenschaften (u.a. Kunstgeschichte und die Archäologien) sind von der Möglichkeit abhängig, ihre Untersuchungsgegenstände auch abbilden zu können. An diesen Abbildungen bestehen oft Rechte, vor allem Urheberrechte. Grundsätzlich gelten zwar Ausnahmen wie das Zitatrecht auch für Open-Access-Publikationen, aber für Bildmaterial, das bezahlt und lizenziert werden soll, wachsen die Schwierigkeiten wie von Johannes Grave beschrieben.

 

Genausowenig, wie Rechteinhaber durch eine zwingende Open-Access-Publikation ihrer Rechte verlustig gehen sollten (oder dürfen), dürfen diese Rechte aber Open-Access-Publikationen unmöglich machen. Dies würde die Wissenschaftsfreiheit über Gebühr (Wortwitz beabsichtigt) strapazieren. Es gibt hier mindestens zwei Ansätze eines Ausgleichs.

 

Der eine Ansatz besteht in Bereichsausnahmen der Verpflichtung für Open Access in den Disziplinen, in denen die Abhängigkeit von rechtebehaftetem Bildmaterial besonders groß ist. Das führt allerdings langfristig zu einer schwindenden Präsenz dieser Fächer. Immerhin hilft es etwas, wenn diese Schwierigkeiten von offizieller Seite anerkannt werden, um nicht dauerhaft gegen zwei Seiten argumentieren zu müssen. Hier sind nicht zuletzt die Fachverbände gefordert, sich politisches Gehör zu verschaffen. Die Probleme sind übrigens anderswo genau dieselben: forarthistory.org.uk/latest-news/open-access-oa-forum-september-2018/

 

Der andere Ansatz ist kleinteilig und insofern aufwendig, kann aber die verschiedenen Rechtspositionen und Interessen zu einem Ausgleich bringen. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Open Access nicht gleich Open Distribution oder Open Use heißen muss. Auch bei einer freien Veröffentlichung muss ich das Bildmaterial nicht zur Nachnutzung freigeben. Zumindest kann ich hier zwischen dem Text und den Bildern unterscheiden: Während der öffentlich geförderte Text vollständig frei gegeben sein kann, muss dies für die verwendeten Bilder nicht gelten. Darf es im Einzelfall auch nicht, weil niemand gezwungen werden kann, seine Rechte aufzugeben (denn dann sind es ja keine Rechte mehr). Unter jeder Abbildung muss dann die jeweilige Lizenz stehen: Alle Rechte vorbehalten, © 2018 VG BildKunst, CC-BY-NC 4.0, Gemeinfreiheit, … was auch immer.

 

Dadurch ist sichergestellt, dass es immerhin *eine* frei zugängliche Publikation gibt, und die Einschränkungen für das Bildmaterial bestätigen in jedem Einzelfall die Rechte der Inhaber. Das ist für gedruckte Bücher letztlich nicht anders: Bloß, weil der Picasso im Buch in meinem Regal abgedruckt ist und ich das Buch gekauft habe, darf ich noch lange nicht Reproduktionen daraus unter die Leute bringen. Es steht nur nicht dran, weil der technische Aufwand höher ist. Online ist dieser Aufwand nicht gegeben, deshalb sollte man es dran schreiben.

 

An der zu leistenden Überzeugungsabeit im Einzelfall und im Kollektiv ändert das freilich nichts. Aber es gibt immerhin eine Passage zwischen den Eisbergen "Open-Access-Verpflichtung" und "Bildrechte Dritter".

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comment-5811 Fri, 22 Dec 2017 15:06:46 +0100 Manuel Rodriguez Pro German https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=01&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=12&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2817&tx_news_pi1%5Byear%5D=2014&cHash=60f5ffc88c50189f14459f5ae56a2901#comment5811 My opinion is also that speaking German is better than using Globish skills. If somebody is able to speak eloquent in German than it is a pleasure to sit in the audience. I like German very much and it would be sad, if the language dies. My opinion is also that speaking German is better than using Globish skills. If somebody is able to speak eloquent in German than it is a pleasure to sit in the audience. I like German very much and it would be sad, if the language dies.

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comment-5789 Fri, 17 Nov 2017 12:11:46 +0100 Kai-Christian Bruhn Das ganze bitte mal digital denken? https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=02&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=11&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4237&tx_news_pi1%5Byear%5D=2017&cHash=ed60c83c9fb3052eb7fb9d789c200fac#comment5789 In der Diskussion (also die, über die Hubertus Kohle berichtet) scheint ein Muster aufzuscheinen, dem offenbar schwer beizukommen ist: die schlichte Übertragung von Geschäftsmodellen aus einer vergangenen Zeit in das heute und am besten auch noch morgen. Dabei wird das Digitalisat auf ein Objekt reduziert, das in verschiedenen Ausprägungen zur Ansicht gebracht werden kann. Der Konsum eines Bildes wird auf das Betrachten beschränkt. Mehr Details sichtbar - kostenpflichtig, weniger Details, dann unter offener Lizenz. Digitalisate aber sollten als Forschungs- und Transferobjekte gedacht werden und zwar als digitale! Der Datensatz als Repräsentation der Bildinformation als Ausgangspunkt digitaler Untersuchungen. HIer liegt doch die Chance und letztlich eine der wesentlichen Begründungen für umfangreiche Digitalisierungsvorhaben. Das Digitalisat eines Bildes also bitte nicht mehr als Postkarte/Druck/Faksimile denken sondern als Objekt, das der Forschung und der Gesellschaft zur Verfügung gestellt wird. "Bildanfragen" werden zu backlinks, das Kontextualisierungs- und Vernetzungpotential ist enorm! In der Diskussion (also die, über die Hubertus Kohle berichtet) scheint ein Muster aufzuscheinen, dem offenbar schwer beizukommen ist: die schlichte Übertragung von Geschäftsmodellen aus einer vergangenen Zeit in das heute und am besten auch noch morgen. Dabei wird das Digitalisat auf ein Objekt reduziert, das in verschiedenen Ausprägungen zur Ansicht gebracht werden kann. Der Konsum eines Bildes wird auf das Betrachten beschränkt. Mehr Details sichtbar - kostenpflichtig, weniger Details, dann unter offener Lizenz.

Digitalisate aber sollten als Forschungs- und Transferobjekte gedacht werden und zwar als digitale! Der Datensatz als Repräsentation der Bildinformation als Ausgangspunkt digitaler Untersuchungen. HIer liegt doch die Chance und letztlich eine der wesentlichen Begründungen für umfangreiche Digitalisierungsvorhaben.

Das Digitalisat eines Bildes also bitte nicht mehr als Postkarte/Druck/Faksimile denken sondern als Objekt, das der Forschung und der Gesellschaft zur Verfügung gestellt wird. "Bildanfragen" werden zu backlinks, das Kontextualisierungs- und Vernetzungpotential ist enorm!

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comment-5783 Mon, 06 Nov 2017 09:00:55 +0100 Wesen aus historischem Museum Für historische Museen nicht überzeugend https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=02&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=11&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4237&tx_news_pi1%5Byear%5D=2017&cHash=ed60c83c9fb3052eb7fb9d789c200fac#comment5783 1. Es ist etwas absurd, wenn man als Haus eine Open Access-Politik vertritt und seine Abbildungen über ddb / europeana unter CC-Lizenzen zugänglich machen möchte, parallel einen professionellen kommerziellen Vertrieb zu beauftragen. 2. Da die Bereitstellung des Materials samt Metadaten an den "zuliefernden" Häusern bleibt, ist keine Ersparnis von Geld oder Arbeitszeit zu erwarten (wie auch, bpk ist ja mit ihrem Angebot auf Profit angewiesen). 3. Die Bestände mit Rechtslage, die kommerzielle Vermarktung überhaupt ermöglicht, sind bei historischen Museen sehr gering (20./21. Jhdt fällt raus und wenn man nicht einen fest angestellten Hausfotografen hat, muss man schon in den letzten Jahrzehnten extrem vorausschauende Fotografenverträge gemacht haben, um das zu ermöglichen). 4. Über Bildanfragen ist eine Kontextualisierung möglich, das Vorschlagen von für den Zweck besser geeigneten Beständen, der Hinweis auf weitere Recherchemöglichkeiten. Das ist nur möglich, wenn die Anfragen im Haus landen. 5. Über Bildanfragen geschieht wissenschaftliche Vernetzung, eröffnen sich Möglichkeiten zur Akquise neuer Objekte. Auch das ist an den persönlichen Kontakt gebunden. 6. BPK hat nur Interesse an den Highlights der Sammlungen. Wenn man als Haus eine Veröffentlichungsstrategie betreibt, die es zum Ziel hat, auch die weniger bekannten Bestände bekannt zu machen, ist die Abgabe der "Sahnehäubchen" an eine professionelle Agentur kontraproduktiv. Ähnliche Anfragen, wie sie bpk an die Häuser stellt, kommen übrigens auch von anderen kommerziellen Bildagenturen. 1. Es ist etwas absurd, wenn man als Haus eine Open Access-Politik vertritt und seine Abbildungen über ddb / europeana unter CC-Lizenzen zugänglich machen möchte, parallel einen professionellen kommerziellen Vertrieb zu beauftragen.

2. Da die Bereitstellung des Materials samt Metadaten an den "zuliefernden" Häusern bleibt, ist keine Ersparnis von Geld oder Arbeitszeit zu erwarten (wie auch, bpk ist ja mit ihrem Angebot auf Profit angewiesen).

3. Die Bestände mit Rechtslage, die kommerzielle Vermarktung überhaupt ermöglicht, sind bei historischen Museen sehr gering (20./21. Jhdt fällt raus und wenn man nicht einen fest angestellten Hausfotografen hat, muss man schon in den letzten Jahrzehnten extrem vorausschauende Fotografenverträge gemacht haben, um das zu ermöglichen).

4. Über Bildanfragen ist eine Kontextualisierung möglich, das Vorschlagen von für den Zweck besser geeigneten Beständen, der Hinweis auf weitere Recherchemöglichkeiten. Das ist nur möglich, wenn die Anfragen im Haus landen.

5. Über Bildanfragen geschieht wissenschaftliche Vernetzung, eröffnen sich Möglichkeiten zur Akquise neuer Objekte. Auch das ist an den persönlichen Kontakt gebunden.

6. BPK hat nur Interesse an den Highlights der Sammlungen. Wenn man als Haus eine Veröffentlichungsstrategie betreibt, die es zum Ziel hat, auch die weniger bekannten Bestände bekannt zu machen, ist die Abgabe der "Sahnehäubchen" an eine professionelle Agentur kontraproduktiv.

 

Ähnliche Anfragen, wie sie bpk an die Häuser stellt, kommen übrigens auch von anderen kommerziellen Bildagenturen.

 

 

 

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comment-5732 Fri, 18 Aug 2017 13:34:39 +0200 Alexander Bigga (SLUB) RSS-Feed hinzugefügt https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=27&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=07&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4097&tx_news_pi1%5Byear%5D=2017&cHash=10403fce1c758febd23a0cadafe3e65e#comment5732 Liebe Frau Elwert, vielen Dank für die Anregung. Ich habe den RSS-Feed für den DAH-Blog eben hinzugefügt: dahblog.arthistoricum.net/feed/ Viele Grüße Alexander Bigga Liebe Frau Elwert,

vielen Dank für die Anregung.

Ich habe den RSS-Feed für den DAH-Blog eben hinzugefügt: dahblog.arthistoricum.net/feed/

Viele Grüße

Alexander Bigga

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comment-5730 Sat, 05 Aug 2017 08:07:11 +0200 Ron Kay English vs. Multilingual https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=01&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=12&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2817&tx_news_pi1%5Byear%5D=2014&cHash=60f5ffc88c50189f14459f5ae56a2901#comment5730 If you believe that open unrestricted worldwide communication is essential to peaceful coexistence, than a common language is a necessity. Learning one or more languages early in life is not limited to the gifted. I grew up in southern Germany speaking a dialect people in Berlin could not understand and prefer to listen to an italian opera in italian. China has Mandarin as a common language. My plea is for multilingual education, rather than denying evolution. Most Europeans have accepted English as a common language without loosing their love for their mother language. If you believe that open unrestricted worldwide communication is essential to peaceful coexistence, than a common language is a necessity. Learning one or more languages early in life is not limited to the gifted.

I grew up in southern Germany speaking a dialect people in Berlin could not understand and prefer to listen to an italian opera in italian. China has Mandarin as a common language. My plea is for multilingual education, rather than denying evolution. Most Europeans have accepted English as a common language without loosing their love for their mother language.

 

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comment-5729 Thu, 03 Aug 2017 09:51:56 +0200 Frederik Elwert RSS-Feed? https://dahblog.arthistoricum.net/mitmachen?tx_news_pi1%5Bday%5D=27&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=07&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4097&tx_news_pi1%5Byear%5D=2017&cHash=10403fce1c758febd23a0cadafe3e65e#comment5729 Sehr schön, da bin ich sehr gespannt auf die kommenden Beiträge! Gibt es auch einen RSS-Feed des DAH Blog? Ich konnte bisher nur einen des allgemeinden Arthistoricum-Blogs finden. Sehr schön, da bin ich sehr gespannt auf die kommenden Beiträge! Gibt es auch einen RSS-Feed des DAH Blog? Ich konnte bisher nur einen des allgemeinden Arthistoricum-Blogs finden.

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