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Commons-basiertes Wirtschaften

Auch etwas für die Kunstgeschichte?Mich hat zuletzt die Lektüre von Jeremy Rifkins Buch über die "Null-Grenzkosten-Gesellschaft" schwer beeindruckt, gerade auch, weil es im scheinbar trockenen ökonomischen Gewand eine Utopie formuliert, die sich so deutlich von all den gängigen Internet-Zweiflern (Morozov, Lanier, Schirrmacher, Eggers etc.) unterscheidet. Null Grenzkosten gibt es dort, wo jede zusätzliche Version eines Produktes... //weiterlesen
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Laien an die Front

In England gar kein ProblemÜber Your paintings, die englische Initiative, mit der der größte Teil der in öffentlichen englischen Sammlungen befindlichen Kunstwerke auch wirklich öffentlich gemacht werden soll - also über das Internet - habe ich hier schon einmal berichtet. Neu hinzugekommen und ebenfalls Teil der Public catalogue foundation ist jetzt Art Detective. Darin wird die Öffentlichkeit gebeten, den Museumsprofis bei der... //weiterlesen
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Tools für die Digital Humanities

Eine sehr nützliche ListeLinklisten - das klingt nach den 1990ern. Nach yahoo, wo Redakteure empfehlenswerte Adressen im Web aussuch(t)en und empfahlen. Jetzt macht man das alles über google, indem man dort ein Suchwort eingibt. Kein menschlicher Filter mehr nötig. Aber was ist, wenn man gar kein Suchwort hat? Und wenn es Dinge gibt, die einen interessieren, ohne das man sie sucht? Für den Bereich der Digital Humanities gibt es... //weiterlesen
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Verdoppelung der Welt

3D-Digitalisierung von Skulpturen im Frankfurter Liebieg-HausDie Kunstgeschichte ist eine Reproduktionswissenschaft. Daran ändern auch die zuweilen fetischhaften Beschwörungen der Bedeutung des Originals nichts. Dass die Skulptur im kunstgeschichtlichen Kanon eher ein Schattendasein fristet, dürfte auch mit der Tatsache zu tun haben, dass sie aufgrund ihrer Dreidimensionalität schwer zu reproduzieren ist. Das könnte sich jetzt... //weiterlesen
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Gnade vor Recht – Gestohlene Kreuzigung aus der Cranach-Werkstatt wieder gefunden!

Im 19.Jahrhundert hat die Kirchengemeinde St. Trinitatis in Leipzig ein 1546 datiertes Epitaph mit der Darstellung einer Kreuzigung und Stiftern erworben. Dieses galt, seit es im Zweiten Weltkrieg ausgelagert worden war, als verschollen. Bis vor kurzem wurde auf der Internetseite der Propstei Leipzig nach der Tafel gefahndet. Im Zuge der umfangreichen Recherchen des Cranach Research Institute (cri) nach Werken aus der... //weiterlesen
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Zürcher Erklärung zur digitalen Kunstgeschichte

Eine Initiative des Schweizerischen Instituts für KunstwissenschaftNicht nur durfte ich bei der Tagung in Zürich einen Vortrag halten, der auch in diesem blog veröffentlicht ist, sondern ich konnte wie viele andere eine Erklärung mitunterzeichnen, die von dem Institut dankenswerterweise herausgebracht wurde. Sie können sie hier finden. Wichtig wäre es, wenn Sie sich den Forderungen selber anschließen könnten und dies auf dieser Seite... //weiterlesen