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Kunsthistorische Rezensionen im Netz

Die meisten Kunsthistoriker/innen kennen sehepunkte bzw. Kunstform, in denen historische und kunsthistorische Rezensionen veröffentlicht werden. Weniger bekannt ist histara, ein online-Rezensions-Journal, das in einer schweizerisch-französischen Gemeinschaftsproduktion gestaltet wird. Schauen Sie mal nach, es verfolgt ein anderes Orgnaisationskonzept und schließt auch archäologische Bücher ein. ... //weiterlesen
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Europeana

Als der damalige Direktor der Pariser Bibliothèque Nationale, Jean Noel Jeanneney, 2005 ein Buch mit dem reißerischen Titel Quand Google défie l'Europe veröffentlichte, war die Aufregung groß, behauptete er doch, dass google mit seinen umfassenden Retrodigitalisierungsbemühungen die Dominanz der angelsächsischen Kultur im Internet weiter verstärken werde. Immerhin kam etwas bei dieser Aufregung heraus: Europeana,  ein umfassend... //weiterlesen
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Der deutsche Professor

Erst mal vorweg, bevor ich wieder einen für die nicht geschlechtsneutrale Formulierung des Titels auf die Mütze bekomme: So weit ich sehe, haben sich in der open-acces-Diskussion der letzten Tage und Wochen nur Männer zu Wort gemeldet! Dass die google-Initiative, mit der in großem Stil vor allem nicht mehr lieferbare Bücher im Internet zur Verfügung gestellt werden sollen, urheberrechts-problematisch ist, dürfte stimmen. Ich freue... //weiterlesen
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Open Access

Ein Krieg tobt in den deutschen und internationalen Feuilletons um open access und die google-Initiative, auch Bücher über das Internet zur Verfügung zu stellen, die noch nicht urheberrechtsfrei sind. Dabei wird vieles durcheinander gebracht, die Darstellungen wimmeln von falschen Behauptungen, an der Front herrscht Chaos. Insbesondere fühlen sich Autoren und Autorinnen in ihren grundlegenden Rechten verletzt und um... //weiterlesen
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Evaluation

Was heutzutage nicht evaluiert wird, ist nichts wert. Das gilt zunehmend auch für die Wissenschaft. Der Wissenschaftsrat, höchstes planend und eben evaulierend agierendes Wissenschaftsgremium in Deutschland, veranstaltete am letzten Freitag ein Hearing zum Thema „Rating geisteswissenschaftlicher Forschung in Deutschland“. Sehr schnell wurde klar, dass erstens die Universtitätsleitungen hieran ein großes Interesse haben, weil sie... //weiterlesen
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The medium is the message

Texte und Bilder verlieren im elektronischen Medium ihre Festigkeit und "verflüssigen" sich. Sie können viel bequemer in alle möglichen Zusammenhänge eingebunden und damit jeweils neu kontextualisiert werden. Ich denke, dass damit eine der weitreichendsten Konsequenzen der massiven Digitalisierungsbemühungen beschrieben ist, die die Welt im Moment erlebt. Wir (das sind Nils Büttner/ Stuttgart, Hubert Locher/Marburg, Tanja Michalsky/... //weiterlesen