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Autor: Hubertus Kohle

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Tools für die Digital Humanities

Eine sehr nützliche ListeLinklisten - das klingt nach den 1990ern. Nach yahoo, wo Redakteure empfehlenswerte Adressen im Web aussuch(t)en und empfahlen. Jetzt macht man das alles über google, indem man dort ein Suchwort eingibt. Kein menschlicher Filter mehr nötig. Aber was ist, wenn man gar kein Suchwort hat? Und wenn es Dinge gibt, die einen interessieren, ohne das man sie sucht? Für den Bereich der Digital Humanities gibt es... //weiterlesen
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Verdoppelung der Welt

3D-Digitalisierung von Skulpturen im Frankfurter Liebieg-HausDie Kunstgeschichte ist eine Reproduktionswissenschaft. Daran ändern auch die zuweilen fetischhaften Beschwörungen der Bedeutung des Originals nichts. Dass die Skulptur im kunstgeschichtlichen Kanon eher ein Schattendasein fristet, dürfte auch mit der Tatsache zu tun haben, dass sie aufgrund ihrer Dreidimensionalität schwer zu reproduzieren ist. Das könnte sich jetzt... //weiterlesen
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Zürcher Erklärung zur digitalen Kunstgeschichte

Eine Initiative des Schweizerischen Instituts für KunstwissenschaftNicht nur durfte ich bei der Tagung in Zürich einen Vortrag halten, der auch in diesem blog veröffentlicht ist, sondern ich konnte wie viele andere eine Erklärung mitunterzeichnen, die von dem Institut dankenswerterweise herausgebracht wurde. Sie können sie hier finden. Wichtig wäre es, wenn Sie sich den Forderungen selber anschließen könnten und dies auf dieser Seite... //weiterlesen
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Digitale Kunstgeschichte. Plädoyer für eine Normalisierung III

Fortsetzung des Züricher Vortrages Damit bin ich bei den Big Data, denn open access führt genau zur Ansammlung von großen Datenmengen in maschinenlesbarer Form.  Motto: Big is better - nicht immer, aber immer öfter Die Geisteswissenschaften halten sich ja viel darauf zugute, Qualitatives gegenüber Quantitativem zu priorisieren, wir hatten das eben schon bei quick and dirty. Das ist irgendwie eine wohlfeile Forderung, denn wer... //weiterlesen
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Digitale Kunstgeschichte. Plädoyer für eine Normalisierung II

Fortsetzung von dem Züricher Vortrag Zum Punkt "Digitalisierung und Recht" Motto: Wenn ich vier Juristen frage, bekomme ich fünf unterschiedliche Antworten. Also lasse ich das Fragen und agiere einfach. Würde man den Zeitaufwand berechnen, der mit den Versuchen zur Beantwortung der Frage eingesetzt wird, was ich für Erlaubnisse einholen muss, um ein bestimmtes Bild in meiner Veröffentlichung zu reproduzieren, man käme in der... //weiterlesen
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Digitale Kunstgeschichte. Plädoyer für eine Normalisierung IV

Fortsetzung des Züricher Vortrages Wie gesagt: Die Dinge hängen doch alle eng zusammen, so dass mein letzter Punkt, die "Archive und Sammlungen" direkt an die big data anschließt. Also Motto: Wer sich digital verdoppelt, überlebt, wer nicht, wird abgeschafft.Die genannten Institutionen haben es - im Gegensatz zu den Bibliotheken, die vielleicht nicht zufällig Vorreiter bei der Digitalisierung sind - im wesentlichen mit Originalen... //weiterlesen