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Museum und Internet

Digital Humanists in der Kunstgeschichte beschweren sich ja gerne darüber, dass ihre digitalen Ideen im Fach wenig rezipiert werden. Das gilt etwa für das Museumswesen, welches in Deutschland auf breiter Front im internationalen Vergleich beklagenswert weit zurückliegt. Vielleicht müsste man, um hier Abhilfe zu schaffen, erstens die häufig vernehmbare Überheblichkeit weglassen und zweitens auch einmal in einem Medium kommunizieren, das von der Vertretern des status quo wahrgenommen wird. Mein Projekt wäre daher, ein Buch über "Museum und Internet" zu schreiben, in dem best practice-Beispiele vorgestellt werden. Und zwar nicht in systematischer, sondern sozusagen in einer erzählerischen bottom up Perspektive. Idealerweise würde das Ganze dann in einem Publikumsverlag veröffentlicht, open access hin oder her (auch wenn mir das schwerfällt). Mir schweben etwa 6-8 Institutionen vor, die sich naturgemäß in erster Linie in der angelsächsischen Welt befinden. Meine augenblickliche Favoritenliste:

Metropolitan Museum/ New York - Cleveland Museum of Art - Tate Gallery - Rijksmuseum Amsterdam - Städel - Haller Zeiträume (als Beispiel für ein rein virtuelles Museum)

Was mich interessieren würde: Was halten Sie von der Liste? Fehlt etwas Essenzielles, das selbst in einer derartig kurzen Zusammenstellung dabei sein muss? Was ist verzichtbar?

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