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The medium is the message

 Texte und Bilder verlieren im elektronischen Medium ihre Festigkeit und "verflüssigen" sich. Sie können viel bequemer in alle möglichen Zusammenhänge eingebunden und damit jeweils neu kontextualisiert werden. Ich denke, dass damit eine der weitreichendsten Konsequenzen der massiven Digitalisierungsbemühungen beschrieben ist, die die Welt im Moment erlebt. Wir (das sind Nils Büttner/ Stuttgart, Hubert Locher/Marburg, Tanja Michalsky/… //weiterlesen
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Die Welt der Kunst in Google Earth

Anfang des Jahres kündigte das Google Earth Team in seinem hauseigenen Lat Long Blog die Verfügbarkeit einer neuen Ebene innerhalb der digitalen Weltkugel Google Earth an, die die digitale Visualisierung von Kunstwerken in bisher ungeahnter Qualität ermöglicht.  Die Neuigkeit wurde schnell durch die Medien aufgegriffen und schaffte es sogar unter dem reißerischen Titel "Google erobert Museen" ins Feuilleton der FAZ. Die Welt zu Gast… //weiterlesen
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Historisches Archiv Köln

In der letzten Woche ist aus noch nicht endgültig geklärten Gründen das Historische Archiv der Stadt Köln wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen. Das ist ebenso tragisch wie schwer nachvollziehbar. Menschen sind dabei umgekommen, Archivalien von unschätzbarer Bedeutung gleich massenweise zerstört worden. Um so erfreulicher ist es, dass schon jetzt darüber nachgedacht wird, wie man den auch kunsthistorisch unermesslichen Verlust… //weiterlesen
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HyperKonferenz

Liebe Kolleginnen und Kollegen, am Donnerstag und Freitag dieser Woche findet in Berlin die Konferenz zum bmbf-Projekt "Hyperimage" statt. Ich hoffe, viele von Ihnen dort zu sehen. Auch Hubertus Kohles Gruppe zeigt ihre Ergebnisse der Bilddetail-Verknüpfung zur Graphik der Französischen Revolution. hyperimage.hu-berlin.de Herzliche Grüße Martin Warnke //weiterlesen
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Social Tagging

Von Studierenden, die man befragt, woher sie eine in ihrem Referat reproduzierte Aussage bezogen haben, bekommt man heute immer häufiger die Antwort: “Das habe ich im Internet gefunden”. Einmal abgesehen davon, dass sich der durchschnittliche akademische Lehrer mit diesem ja nicht mehr ganz so neuen Medium noch nicht richtig angefreundet hat, steckt hierin ein Problem, das in der Zukunft zu einem zentralen werden dürfte: Mehr und… //weiterlesen